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In diesem Jahr wurden 16 Wanderungen und eine Bergtour in den Alpen durchgeführt. Wanderführer waren  Bruno Obergfell, Brigitte Rothe, Hermann Stadel, Uwe Tschan und Rolf Wieder.

 

Die Saison 2019 begann bereits im Februar bei Sonnenschein mit einer von Rolf geführten Nachmittagswanderung. Von der Hüfinger Bregbrücke ging es zum Römerbad und hinauf zum Schosenhof, dann auf dem Mundelfinger Weg nach Bräunlingen. Weil der Wanderweg oberhalb der Breg total vereist war, musste man entlang der Landesstraße nach Hüfingen zurück gehen.

 

Mitte März erfolgte lediglich ein Spaziergang zur Märzenbecherblüte am Wartenberg, weil die geplante Halbtageswanderung im Wutachtal wegen Sturmwarnung nicht durchgeführt werden konnte. Ende März führte Hermann eine recht große Wanderschar ins Pfaffental bei Kirchen-Hausen, wo zahlreiche Küchenschellen und andere Frühlingsblumen blühten. Der Rückweg erfolgte über das Eigental und Aulfingen.

 

Im April hatte Brigitte eine Wanderung auf dem „Mooswaldgeher“-Weg bei Unterkirnach geplant. Wegen schlechtem Wetter - es hatte am Morgen sogar geschneit - machten stattdessen einige Unentwegte eine Ersatztour in der näheren Heimat zwischen Grüningen und Klengen auf unmarkierten und ziemlich unbekannten Wegen.

 

Bei sonnigem und warmem Wetter führte die Wanderung am 1. Mai mit  Hermann an den Hochrhein im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet bei Büsingen und Gailingen.

 

Mitte Mai sollte die ausgefallene Tour bei Unterkirnach nachgeholt werden. Abermals war die Wetterprognose schlecht, so dass Brigitte mit einem Dutzend Wanderfreunden eine Ersatzwanderung auf der Baar wählte, nämlich die Waldcafé-Runde. Vom Rathaus Bad Dürrheim ging es durch den Kapfwald in Richtung Waldcafé, zur Lourdesgrotte und zum Kurpark zurück.

 

Im Juni standen zwei Wanderungen auf dem Programm: Zuerst führte Hermann eine Gruppe von Mauenheim aus zur Orchideenblüte ins Naturschutzgebiet Schopfeln-Rehletal, dann leitete Brigitte eine Streckenwanderung von Gütenbach durch die eindrucksvolle Teichschlucht  hinunter nach Wildgutach und im Simonswälder Tal bis Simonswald-Neuenberg. Fast immer war man von der verschiedenen Wasserläufen begleitet. Zurück fuhren die Wanderfreunde mit dem Linienbus.

 

Auch im Juli gab es zwei Touren: Mit Uwe ging es auf dem anspruchsvollen „Albertine-Steig“ von Worblingen ziemlich steil hinauf auf die Höhen des Schienerbergs, wo auch wieder die deutsch-schweizerische Grenze verläuft. Einige Stationen waren Schrotzburg, Bülarzhof, Hofgut Oberwald, Chroobachhütte, Herrentisch, Maria Tann.

 

Die Wanderung mit Brigitte auf dem Auerhahnweg bei Tennenbronn führte durch herrliche Wälder und über idyllische Wiesenpfade. Die Wege waren sehr abwechslungsreich und boten immer wieder schöne Fernblicke und Rastplätze. Auf etlichen Infotafeln ist die frühere Auerhuhn-Population dargestellt.

 

Mitte August waren auf der Lauterbacher Hochtalrunde bei bestem Wetter 20 Wanderfreunde mit Bruno unterwegs. Diese Tour rund um das schöne Sulzbachtal führte  von der Passhöhe Fohrenbühl zum Mooswaldkopf mit dem „Gedächtnishaus“, weiter am Bruckhof vorbei ins Tal, dann leicht ansteigend nach Kienbronn. Weiter ging es über Rotwasser zum Kapfhäusle und durch den Mooswald zurück.

 

Weil das Wetter beständig war, machten drei Tage danach ein paar Bergwanderer mit Hermann eine Tour im Alpstein-Massiv / Schweiz. Von Brülisau erfolgte der Aufstieg zum Plattenbödeli und über Rainhütte zur Bollenwees am Fälensee. Im Abstieg wurden vor der Ankunft im Tal zunächst der Sämtisersee und später die ausgedehnte Alp Soll erreicht.

 

Im dritten Anlauf konnte Brigitte Anfang September schließlich die Wanderung auf dem „Mooswaldgeher“ durchführen. Von Unterkirnach ging es über Lippenhof hinauf zur Friedrichshöhe, dann nach der Mittagspause durch abwechslungsreiche Wälder zum kleinen See beim Weiherhaus und über das Marbetal zurück.

 

Drei Wochen danach führte Bruno die Wanderfreunde von der Gauchach zur Mauchach. Von der „Sängerhütte“ wanderten sie zur Eulenmühle, dann an der Gauchach entlang, später bergan nach Dittishausen. Auf dem Rückweg entlang der Mauchach erreichte die Gruppe das legenden-reiche Nantelesloch.

 

Einen goldenen Oktobertag erlebten 20 Wanderer auf dem Aichhalder Grenzweg. Diese anspruchsvolle Rundtour wurde von Brigitte geleitet und bot bei herrlichem Wetter immer wieder tolle Ausblicke auf den mittleren Schwarzwald. Einige Wegpunkte waren: Lourdesgrotte, Rohrbachstüble, Höfen, Schwenkenhof, Breitreute, Haselbrunnen.

 

Ende Oktober folgte noch eine Wanderung mit Bruno auf dem „Säbelthomaweg“. Von Hinterzarten aus wurde im Anstieg vorbei am Kesslerhofweiher der idyllische Mathisleweiher und zur Mittagsrast der Häuslebauernhof erreicht, bevor es über Windeckkopf und Bergstation Thoma-Lifte zum Ausgangspunkt zurück ging.

 

Die letzte, etwas kürzere Wanderung zum Abschluss der Saison 2019 führte bei Neuschnee vom Sägenhof bei Urach über Widiwandereck zum Hochberg und nach der Mittagseinkehr im „Engel“ über den Reitsattel zurück.

 

Am 2. Adventssonntag hielt die Wandergruppe des SC 1900 in gemütlicher Runde Rückblick auf die Saison 2019. Nach einem Spaziergang durch Hüfingen trafen sich zahlreiche Wanderfreunde im „Landgasthof Frank“, wo die Wanderführer in Wort und Bild die verschiedenen Touren nochmals Revue passieren ließen. Ausführliche Berichte und Fotos über die Saison 2019 sind unter den Kategorien „Wanderjahr“ und „Bilder“ eingestellt.